Jeder Mensch ist einzigartig – auch in der Medizin. In der Chirurgischen Praxis und Belegarzt-Abteilung Dr. Feller werden nicht nur Symptome therapiert, hier steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Dafür nehmen wir uns Zeit – Zeit für Fragen und Erörterungen, Zeit, um Ihnen Ängste und Unsicherheiten zu nehmen.

Kein Tabu – Ob Krampfadern, Hämorrhoiden oder Analfissuren, wir können über alles reden. Gerade bei Enddarm-Beschwerden fällt es vielen nicht leicht, ihr Schweigen – und damit ihr unter Umständen langes Leiden – zu brechen. Wir sind vom Fach und Sie sind nicht allein: Mehr als 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland werden von Beschwerden im Bereich des Enddarms geplagt.

Spezialsprechstunde

Nutzen Sie unsere Spezialsprechstunde Enddarm-Chirurgie und Enddarm-Leiden. Zu langes Schweigen und Erleiden verschlimmern leicht behandelbare Beschwerden unnötig. Sie entwickeln sich unter Umständen zu chronischen Erkrankungen, die dann nur noch operativ behandelbar sind. Für eine umfassende Diagnostik und Therapie stehen alle erforderlichen Geräte auf modernstem Stand zur Verfügung. Besondere Fragestellungen werden zudem mit Fachkollegen aus ganz Deutschland abgeglichen.

Beispiele

Hier einige typische Beispiele für häufige Erkrankungen im Bereich unserer Tätigkeitsfelder:

Analfissuren Nicht immer werden Schmerzen beim Stuhlgang, Brennen und Jucken am After durch Hämorrhoiden verursacht. Schuld an den Beschwerden können auch Analfissuren sein. Das sind feine Risse, die in der sensiblen Haut des Analkanals leicht entstehen, z.B. durch Pressen, und mit großen Schmerzen verbunden sind. Zusätzlich zu starken Schmerzen beim Stuhlgang sind Blutspuren ein weiteres Indiz für eine Fissur.
Wie bei den meisten Krankheiten gilt: Je früher Sie einen Arzt aufsuchen, desto besser! Im Frühstadium lassen sich Analfissuren schnell mit Salben oder Zäpfchen heilen.

Gallensteine Die häufigste Erkrankung von Gallenblase und Gallengängen sind Gallensteine. Das sind keine echten „Steine“, sondern feste kristalline Ablagerungen. Sie sind Auslöser für fast alle anderen Krankheiten der Gallenwege. An Gallensteinen erkranken Frauen deutlich öfter als Männer. Die zwei größten Risikofaktoren sind Übergewicht und ein erhöhter Cholesterinwert (Blutfettwert). Die Symptome sind anfangs nicht sehr spezifisch, es können Völlegefühl, Blähungen und Übelkeit auftreten sowie Schmerzen im rechten Oberbauch, vor allem nach gehaltvollen und fettreichen Mahlzeiten. Rund 75 Prozent der Betroffenen haben sogar ein Leben lang keinerlei Beschwerden. Bei fortgeschrittenem Gallensteinleiden ist dann die Gallenkolik das typische Smptom. Bei einer Kolik treten rechtsseitig starke Schmerzen im Oberbauch auf, häufig begleitet von Übelkeit.

Hämorrhoiden Unter Hämorrhoiden leiden viele Menschen – Frauen etwas öfter als Männer. Als natürliche Schwellkörper sind die Hämorrhoiden für den Feinverschluss des Enddarms zuständig. Vergrößern sich die Schwellkörper, spricht man vom Krankheitsbild Hämorrhoiden. Einhergehende Symptome können Juckreiz am After, Blutungen, Stuhlschmieren, schmerzhafte Blutgerinnsel (Thrombose) bis zu Darmvorfall und Stuhlhalteschwäche sein.
Häufige Ursachen: Ein erhöhter Druck im Bauchraum, harter Stuhl, Durchfall, starkes Pressen beim Stuhlgang oder Abführmittelmissbrauch. Bei Frauen kann auch eine Geburt oder eine schwache Beckenbodenmuskulatur Auslöser für Hämorrhoiden sein.
Auch bei Hämorrhoiden gilt: Je früher Sie einen Arzt aufsuchen, desto besser! Im Frühstadium lassen sich Hämorrhoiden schnell mit Medikamenten oder kleinen ambulanten Eingriffen behandeln.
Es ist immens wichtig, Symptome und Blutungen abklären zu lassen, da hinter ihnen unter Umständen auch eine bösartige Erkrankung stecken kann, die so schnell wie möglich behandelt werden muss!

Krampfaderleiden Als Krampfadern (Varizen) werden erweiterte, oberflächlich liegende und daher sichtbare Venen bezeichnet. Venen sind zuständig für den Rücktransport des Blutes von den Füßen zum Herzen. Die starke Erweiterung stört die Schließfähigkeit der Venenklappen und damit den Bluttransport. Das Blut staut sich in den Venen, Krampfadern entstehen.
Verschiedene Symptome wie ein Schweregefühl der Beine, Wadenkrämpfe (häufig nachts), geschwollene Beine und Hautverfärbungen deuten auf Krampfaderleiden hin. Häufige Ursachen sind Bindegewebsschwäche, Stehberufe, Bewegungsmangel, Schwangerschaft oder Übergwicht. Die oft gut sichtbaren, bläulich schimmernden Adern werden meist als unästhetisch empfunden. Doch dringender ist der gesundheitliche Aspekt, denn Krampfadern können Venenentzündungen, offenes Bein oder Blutgerinnsel (Thrombose) auslösen.
Bei der Behandlung von Krampfadern berücksichtigen wir sowohl den ästhetischen als auch den gesundheitlichen Aspekt, denn unter beiden leidet der Patient. Gleichzeitig wollen wir das, was noch gesund ist, schützen und erhalten, um Spätfolgen wie ein offenes Bein zu verhindern.

Leistenbruch Als Leistenbruch wird ein sogenannter Eingeweidebruch im Bereich des Leistenkanales bezeichnet. Dabei kommt es zu einer Vorwölbung von Organen der Bauchhöhle durch eine Schwachstelle in der Bauchwand. Leistenbrüche treten häufig auf, dabei sind Männer öfter betroffen als Frauen. Ein Leistenbruch kann angeboren sein (tritt in erster Linie bei Kindern auf) oder entsteht im Laufe des Lebens.
Die Ursachen sind vielfältig. Verantwortlich sein kann z.B. eine Bindegewebsschwäche, schweres Tragen und Heben oder erhöhter Bauchinnendruck (Pressen beim Stuhlgang bei chronischer Verstopfung, Bauchwassersucht). Auch die Symptome sind vielfältig, am häufigsten tritt eine sicht- und tastbare Schwellung in der Leistengegend auf.
Auch wenn die meisten Leistenbrüche nicht gefährlich sind, sollten Sie Schmerzen und Schwellungen im Leistenbereich immer so schnell wie möglich ärztlich abklären und chirurgisch behandeln lassen, da es eventuell zu schweren Komplikationen kommen kann. Dazu gehören Darmverschluss, Darmdurchbruch oder Bauchfellentzündung.

Tätigkeitsfelder

Visceralchirurgie* – Phlebologie – Proktologie
  • Allgemeinchirurgische Operationen der Körperoberfläche und des Bauchraumes
  • Leistenbruch- und Bauchdeckenbruch-Operationen, Bauchwand-Ersatzplastiken
  • Tumor (Geschwulst)-Chirurgie des Magen-Darmtraktes
  • Minimalinvasive Chirurgie der Gallenblase und des Blinddarmes, diagnostische Bauchraumspiegelung
  • Schilddrüsenchirurgie
  • Enddarmchirurgie bei Hämorrhoidalleiden, Darmfisteln und Analfissuren
  • Korrektureingriffe bei Stuhlinkontinenz, Darmvorfall und Steißbeinfistel
  • Venenoperationen und Verödungsbehandlung, Gefäßdiagnostik
  • Enddarmspiegelung
  • Erstellung wissenschaftlich begründeter Gutachten
*Bauchchirurgie: Sie umfasst die operative Behandlung der Bauch-Organe, also des Verdauungstraktes (Magen, Dünn- und Dickdarm, Enddarm, Leber und Milz). Zudem zählt die operative Behandlung von Schilddrüse und Nebenschilddrüse sowie die Behandlung des Leistenbruches zur Visceralchirurgie.
 
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